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Da die Musikbetonung weiter bestehen darf, sind dies die Ziele der Schule.
Wir wollen unsere Grundschule weiter ausbauen mit dem Ziel, dass die
Schülerinnen und Schüler aktiv musizieren, Freude dabei haben und lernen. Dabei
wollen wir erreichen, dass die überwiegende Mehrheit der Schüler am musikbetonten Unterricht
teilnimmt. Die besonderen Talente möchten wir herausfinden und fördern.
Unabhängig von den finanziellen Möglichkeiten der Eltern unterstützen wir auch
die Kinder, die Musik als Hobby betreiben.
Durch das Erlernen von Instrumentalmusik in Verbindung mit dem gemeinsamen
Musizieren wird
• soziale Kompetenz und soziale Reflexionsfähigkeit gefördert,
• die Intelligenzentwicklung von Kindern unterschiedlicher kognitiver Begabung
signifikant verbessert und
• die Konzentrationsfähigkeit erhöht.
Musikerziehung fördert die Freude am Musizieren. Die Teamfähigkeit der Schüler
wird durch das Zusammenspielen in Gruppen und im Schulorchester gesteigert.
Prinzipien
• Jeder Schüler unserer Schule hat das Recht im Rahmen der gebotenen
Möglichkeiten am musikbetonten Unterricht teilzunehmen.
• Dabei ist vorgesehen, dass ab Klasse 3 verpflichtend jeweils eine Stunde
Instrumentalunterricht und eine Stunde AG Zusammenspiel (Chor, Flöten-AG,
Keyboard / Orffsche Instrumente-AG, Klarinetten-AG und Gitarren-AG) besucht
wird. Besonders begabte Schüler können auch zwei Instrumente erlernen.
• Im Rahmen der Möglichkeiten bieten wir eine Übungsstunde im Hort an. Die
Teilnahme am Instrumentalunterricht ist verbindlich und wird auf dem Zeugnis
gewertet (Prädikat).
• Grundsätzlich trifft die Fachkonferenz Musik die Entscheidung für das
Ausscheiden aus der Musikbetonung. Dies ist nur im Ausnahmefall auf Antrag der
Eltern möglich.
Organisatorische Festlegungen (jahrgangsbezogen)
Klasse 1
• Teilung einer Musikstunde: frühmusikalische Erziehung / Klang / Rhythmus /
Flöte / Keyboard
Klasse 2
• Dreiteilung einer Musikstunde: elementare Grundkenntnisse für Flöte / Keyboard
/ Orffsche Instrumente im Fünfton-Raum
• Tanz
Klasse 3
• eine Stunde Instrumentalunterricht am gewählten Instrument (Flöte, Keyboard,
Klavier, Klarinette, Gitarre, Orffsche Instrumente) und verbindlich für alle
Schüler eine Stunde Chor oder Tanz
Klassen 4 bis 6
• eine Stunde Instrumentalunterricht (s. oben) / eine Stunde AG Zusammenspiel
• eine Stunde Instrumentalunterricht (s. oben) / eine Stunde Chor
• eine Stunde Instrumentalunterricht (s. oben) / eine Stunde Tanz
Organisatorische Festlegungen (allgemein)
Entsprechend unseres Schulprofils werden wir im Rahmen des Regelunterrichtes und
der Musikbetonung einen zusätzlichen Schwerpunkt mit dem Fach "Tanz" setzen.
Tanz trägt zur Persönlichkeitsbildung bei, fördert die Kreativität und die
geistige Entwicklung, steigert die soziale Kompetenz und fördert durch Bewegung
die Gesundheit. Gemäß dieser Grundsätze sollen sich für die Schüler aller
Klassenstufen Möglichkeiten eröffnen mit ihrem Körper zu sprechen und durch den
Tanz Bilder darzustellen.
Einen zweckmäßigen Einstieg erhielt die Schule durch die Teilnahme am
Pilotprojekt "TANZZEIT" in den Grundschulen. Dies wurde für uns über das Projekt
"Theater und Schule" (TUSCH) ermöglicht. Seit August 2005 sind wir Teilnehmer
von TUSCH und werden von unserem Partner "Dock 11" weiterhin künstlerisch
unterstützt und begleitet.
Diese Partnerschaft wird weitergeführt und soll ausgebaut werden. Für die
Durchführung dieser Vorhaben suchen wir Partner, die uns künstlerisch
unterstützen.
In der 5. und zukünftig in der 6. Klasse wird im Rahmen des gewählten
Schwerpunktfaches das Tanzen in einer Gruppe fortgeführt und damit die gelegten
Grundlagen aus dem Projekt der 3. Klasse weiter ausgebaut. Die Schüler erfahren
durch Musik-Tanz-Theater neue Gestaltungs- und Ausdrucksmöglichkeiten und bilden
durch das unmittelbare Erleben und Erproben künstlerische, soziale und kognitive
Kompetenzen heraus.
Das musikalische Erbe unseres Namengebers Paul Lincke werden wir kindgemäß
bearbeiten. Dies kommt auch in unseren Musikprogrammen und Auftritten zum
Ausdruck.
Nach einem Vierteljahr wird das erreichte Niveau in der Fachkonferenz Musik
durch die einzelnen Lehrer eingeschätzt und es kann die Gruppeneinteilung
dahingehend verändert werden, um dem individuellen Niveau gerecht zu werden. Für
den Klarinetten- und Gitarrenunterricht findet am Ende der Klasse 2 eine
individuelle Überprüfung (Hände / Gebiss) und eine anschließende Elternberatung
statt, um Überforderung zu vermeiden. Dabei ist es durchaus möglich, wenn der
Instrumentalwunsch bleibt, den Beginn um ein Jahr zu verschieben.
Unsere Ziele auf dem Gebiet der Musikbetonung
• Wir integrieren Quereinsteiger und Nachzügler problemlos in die Musikbetonung,
mit dem Ziel, auch diese Schüler zu fördern.
• Wir eröffnen Kindern, die uns frühzeitig in Richtung Gymnasium verlassen, die
Möglichkeit bei uns weiter zu musizieren, wenn es die Eltern wollen. Dazu können
die AGs in den 9. und 10. Stunden genutzt werden.
• Wir fördern das gemeinsame Spiel der AGs untereinander. Die Musiklehrer
erarbeiten für unsere Möglichkeiten gemeinsame Stücke.
• Im Hort besteht die Möglichkeit zum Üben ab Klasse 3. Wir sichern die
materielle und organisatorische Ausstattung.
• Die Tage der Elternversammlungen nutzen wir stärker, um die Ergebnisse unseres
Musizierens vorzustellen.
• Wir koordinieren stärker Tanz und Musik. Unsere Schüler nehmen als Zuschauer
an den öffentlichen Veranstaltungen teil.
• Wir verstärken die Öffentlichkeitsarbeit.
Traditionelle Vorhaben
• Einschulungsveranstaltung
• Tag der offenen Tür (September / November)
• Nikolauskonzert / Mühlenbergcenter
• Weihnachtskonzert
• Unterstützung von Projektwochen
• jährlicher Auftritt in der Philharmonie
• kleine Konzerte zur Präsentation einzelner Bereiche der Musikbetonung
(Elternversammlung, kleinerer Elternkreis)
• Auftritte im Seniorenheim / Märkisches Museum
• Teilnahme an Jubiläumsveranstaltungen
• Pflege des musikalischen Erbes von Paul Lincke
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